Unser Pflegekonzept
Wenn man Dementierende so akzeptiert wie sie sind, kann man ihnen sehr nahe kommen. Die meisten Menschen haben das Bedürfnis nach Nähe und Intimität und demente Menschen sind darin nicht anders. Will man sie verändern, sie zurückholen in die Wirklichkeit, dann verliert man den Kontakt. Sie werden ärgerlich, fühlen sich unverstanden und entwürdigt.
Demente Menschen haben genauso viele und genauso differenzierte Gefühle wie jeder andere auch und sie wollen diese gerne äußern und mit anderen teilen. Es ist also an dem Anderen, Familie, Versorgenden und Betreuern, sie zu verstehen und zu respektieren.
Umgang mit dementen alten Menschen bedeutet, nach Möglichkeiten zu suchen, miteinander zu kommunizieren, mit Worten, Gesten, Blickkontakt und Berührungen.
Vieles ist verloren gegangen: Das Erinnerungs- und Denkvermögen, das Wissen, wie Dinge zu tun sind, der für uns normale verbale Kontakt.
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Es ist auch wichtig, über ihre Lebensgeschichte informiert zu sein. Nicht aus Neugier oder um sie zu analysieren,
sondern um die Dementierenden zu verstehen und ihnen leichter in ihre innere Welt folgen zu können.
Validation heißt: Folgen in die innere Welt von dementen alten Menschen, diese innere Welt akzeptieren, benennen und bestätigen.
Wenn der Prozess weiter fortschreitet, stehen dem Dementierenden keine Worte mehr zur Verfügung.
Sie brauchen andere, um die Worte für sie auszusprechen.
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